Viele Parts des Lexikons stammen aus dem Sanguinarium-wortschatz. Sie wurden direkt übersetzt und teilweise den Grundsätzen des Hauses Crimson Blade, Mississippi, angepasst (Grund: Zusammenarbeit).
Die Vampyrarten sind zum größten Teil Cyrnes Lexikon entnommen (natürlich mit ihrer Erlaubnis) und dafür noch einmal vielen Dank. Das Lexikon ist noch immer (und wird wahrscheinlich immer) in Arbeit (sein).
Legende:

Begriff, Artikel - Erklärung (englische Entsprechung u./o. Herkunft)
SA: Sanguinarium > HCB: House Crimson Blade > ET: Elorathianische Form; Cyrne: Cyrnes Lexikon



Nachtseite - die spirituelle, magische und vampyrische Seite in uns. Dieser Aspekt beschäftigt sich mit dem Verstehen unserer Art im 'Größeren Bild'. Rituale, Kommunion, geschlossene Treffen bringen den Vampyr in eine Atmosphäre über Materialität. :: Siehe auch Tagesseite, Zwielicht, Somnusium (SA: Nightside

Nachtzehrer so wurden vor allem in Schlesien und Hessen Untote genannt. Sie sind auch unter Namen wie Gierhals, Gierrach oder Totenküsser bekannt. Von ihnen heißt es, sie "zehren" im Grab an ihrem Totenhemd, am Leichentuch und sogar am eigenen Fleisch. Das weithin hörbare Schmatzen wurde für Seuchen verantwortlich gemacht und ziehe die Angehörigen des Untoten auch in den Tod. Nachzehrer entstehen wenn ein Toter nicht ordnungsgemäß bestattet wird, wenn er ein böser Mensch war oder mit Eihaut bzw. Zähnen geboren wurde. Nachzehrer sind nicht immer Blutsauger, aber trotzdem nahe Verwandte der Vampire aus den slawischen Ländern. Hände und Füße in den Sarg nageln, den Toten fesseln oder eine Münze bzw. eine Zitrone in den Mund legen, sind einige Arten, den Toten davon abzuhalten, ein Nachzehrer zu werden. Schlägt dies fehl, so kann er durch köpfen, pfählen oder verbrennen vernichtet werden. (Cyrne)
Neuntöter ist eine deutsche Bezeichnung, hauptsächlich gebräuchlich im sächsischen Raum, für einen Vampir der große Plagen mit sich bringt. Der Ursprung des Namens Neuntöter bezieht sich auf den Glauben, das es neun Tage braucht bis sich der Vampir im Grabe komplett verwandelt hat. Die anerkannte Methode einen Neuntöter unschädlich zu machen ist, eine Zitrone in dessen Mund zu stecken. (Cyrne)
Nora ist ein ungarischer Alb, der sich auf die Brust seiner schlafenden Opfer setzt und deren Blut aussaugt. (Cyrne)
Nosferatu ist ein anderer Name für Vampir (Vampyr) und bezeichnet im rumänischen einen Vampir der von einem unehelichen Sprößling von ebenfalls unehelich geborenen Eltern stammt. Besonders abgesehen hat er es auf jung vermählte. Er macht den Mann impotent und die Frau unfruchtbar. Er ist in der Lage, haarige Kinder zu zeugen, die später zu Morois oder Hexen werden. Der beste Weg einen Nosferatu zu töten ist, ihn zu pfählen oder eine Kugel in sein Grab zu schiessen. (Cyrne)


Obayifo sind Vampire aus Westafrika, die in der Lage sind zu fliegen. Sie verlassen des Nachts ihre menschliche Hülle und holen sich kleine Kinder, die sie dann aussaugen und einen langsamen qualvollen Tod sterben lassen. Sie vernichten auch ganze Ernten und sorgen so für Not und Elend bei den Menschen. (Cyrne)
Oni sind aus Japan stammende, extrem wandlungsfähige Wesen, die meist in der Gestalt einer schönen jungen Frau den Männern den Kopf verdrehen und erst im letzten Augenblick ihr wahres Ich zeigen, nämlich die langen Strubbelhaare und die blutrote Fratze was ihnen das Aussehen eines wahren Scheusals gibt. (Cyrne)
Otgiruru werden als eine besonders hässliche Art von Vampiren beschrieben. (Cyrne)
Oui sind besonders gefürchtete Geister der alten japanischen Vorstellungswelt, die sich von anderen Spukgeistern dadurch unterscheiden, das ihnen Blutdurst und kannibalische Gelüste nachgesagt werden. (Cyrne)
Oupire sind eine slawische Vampirart. (Cyrne)
Owengas haben ihren Ursprung in Guinea. Es sind dies Rachsüchtige Ahnen, die von den Toten zurück kehren um sich an menschlichem Blut zu laben. (Cyrne)


Pacu Pati> ist eine mächtige Vampirart aus Indien. Diese Kreatur ist herrscher über alle anderen Kreaturen die Verderben und Unheil bringen. Der Pacu Pati treibt sich des Nachts auf Friedhöfen und an Exekutionsstätten herum. (Cyrne)
Ein Pelesit ist ein malaiischer Vampir Geist. Er dringt in eine Person ein und sorgt in diesem Körper dann für Krankheit und in den meisten Fällen auch für den Tod der Person. Solange der Körper durch den Pelesit besetzt ist, schüttelt er sich und zuckt er wie in Ekstase (Cyrne)
Penanggalan ist ein malaiischer Vampir, stets weiblich und immer absolut gräßlich anzusehen. Sie besteht aus einem Kopf, an dem die in der Dunkelheit leuchtenden Organe hängen. Sie fliegt des Nachts herum auf der Suche nach Opfern, hier bevorzugt sie kleine Kinder, Säuglinge  oder Gebärende. Der Legende nach war sie eine Frau die von ihrem Mann bei rituellen Bußübungen überrascht wurde, sich darauf den Kopf vom Körper riß und mit den bluttriefenden Eingeweiden davon flog. Das tröpfelnde Blut soll schlimme Wunden verursachen. (Cyrne)
Ein Pijavica is ein slowenischer Vampir. Er entsteht durch etwas sehr grausames oder böses das die Person in ihrem Leben getan hat. Dazu zählt auch Inzest,  was nach dem Tod die Rückkehr als Untoter garantiert. Der Pijavica ernährt sich vom Blut seiner noch lebenden Verwandten und kürzlich verstorbenen.  (Cyrne)
Pisáchas diese indischen, im "Baital pachisi" belegten Vampire saugen am liebsten Frauen aus und fressen sie dann. Pisáchas haben die Fähigkeit, Krankheiten zu heilen wenn sie dazu gelockt wird. (Cyrne)
Ein Polong ist ein äußerst aggressiver malaiischer Flaschenvampir, der von bösartigen Menschen benutzt wird, um Krankheit und Tod zu bringen. Man schafft sich einen Polong indem man das Blut eines Toten in die Flasche füllt und diese dann verschließt. Man wartet, bis es in der Flasche zu zirpen beginnt, schneidet sich dann in den Finger, steckt diesen in die Flasche und läßt seine Kreatur vom eigenen Blut trinken. Polesit heißt der Helfer des Polong, der in seine Opfer eindringt und sie wahnsinnig macht. Von einem Polong ermordete erkennt man daran, das ihnen sehr viel Blut aus dem Mund läuft. Vernichtet werden kann er nur, wenn man den Namen seines Herrn kennt. Ist dieser bekannt, so kann der nur fingergroße Blutsauger erneut in eine Flasche gebannt und endgültig vernichtet werden. (Cyrne)
Pontianak siehe Langsuir (Cyrne)
Primus, der die Prima (wbl.), Primui (mz.) - Bezeichung für den Ältesten, der ein Haus gründete und/oder Leiter ist. (HCB: Primus, Primui)





Rakshasas sind gefürchtete und mächtige indische Vampire und Magier. Sie erscheinen gewöhnlich als Menschen mit animalischen Eigenschaften (Klauen, Reisszähne, Raubtieraugen...) oder als Tiere mit menschlichen Eigenschaften (Hände, Füsse...). Als Tiere sind sie sehr oft Tiger. Sie trinken das Blut ihrer Opfer, essen aber auch deren Fleisch und können Seuchen über das Land bringen. Zerstört werden können sie durch verbrennen, Sonnenlicht und Exorzismus (Cyrne)
Ramangas sind lebende Vampire eines Stammes auf Madagaskar. Sie wohnen außerhalb der Ansiedlungen und müssen unreine Aufgaben verrichten. Sie verzehren zum Beispiel abgeschnittene Finger und Zehennägel und trinken das Blut, das bei chirurgischen Eingriffen an Stammeshöheren vergossen wurde so das dieses nicht bei magischen Ritualen gegen die Stammeshöheren benutzt werden kann. (Cyrne)


Ein Sanguisuga ist ein Unheil bringender Toter, der die Luft verpestet, Krankheiten verbreitet und Menschenblut trinkt so berichtet im 12 Jhdt. Wilhelm Newburgh (Cyrne)
Sasabonsam siehe Asanbonsam (Cyrne)
Schwarzer Schleier, der - der 'Kodex' des Sanguinariums, welcher eine gemeinsame Sprache möglich macht und Verhaltensgrundsätze klärt. Er wird von den meisten großen Sanguinarium-häusern befolgt. Der Schwarze Schleier ruft zu Respekt zwischen den Mitgliedern der Vampyr-szene auf, unabhängig von ihrem Hintergrund und ihren verschiedenen Traditionen. Der Schwarze Schleier legt außerdem Maßstäbe, um das Leben des Vampyrs maßvoll und diskret zu halten. Der Schwarze Schleier wird manchmal auch 'Die Dreizehn Regeln der Gemeinschaft' genannt. (SA: Black Veil)
Schwarzer Schwan, der - Ein Freund oder Liebender, der kein Vampyr ist, aber dennoch sehr von ihnen angezogen ist und eine äußerst positive Einstellung ihnen gegenüber aufweist. Sie halten sich oft an den öffentlichen Treffpunkten der Vampyre auf, müssen dies aber nicht. Sie verstehen außerdem den Vampyrfetisch / lebensstil. Siehe auch Weißer Schwan (SA: Black Swan)
Shtria wurde im Mittelalter bei den Juden eine fliegende, blutsaugende Dämonin bezeichnet, die der Lamia gleicht. Ihr Name leitet sich wahrscheinlich von lat. "strix" (Hexe) ab. Tagsüber in der Gestalt einer Frau, muß sie vom Salz und Brot eines jeden essen, der sie erblickt hat, weil sie sonst ihre Macht verliert. Nachts fliegt sie durch die Gegend und raubt kleine Kinder um deren Blut zu trinken. Blieb bei einer Toten der Mund offen, so galt dies als Zeichen dafür, das sie eine Shtria werden wird. Um dies zu verhindern wurde der Mund mit Erde gefüllt. (Cyrne)
Siegel, das - das Identifikationssymbol eines Hauses, Refugiums, Covens oder Individuals. Das Siegel ist oft von ritueller oder symbolischer Bedeutung für die Mitglieder des Haushalts, z. B. repräsentiert das Sanguinarium Ankh die Mitglieder des Sanguinariums. (SA: Sigil)
Striges ist eine Art Hexen-Vampir die sich in eine Krähe verwandeln kann und so des Nachts das Blut der Menschen trinken kann. Sie wird zu den lebenden Vampiren gezählt. (Cyrne)
Strigoi (weibl. Strigoica) sind rumänische Vampire, vergleichbar mit dem original Vampir. Sie sind der tote Gegensatz zu den noch lebenden Moroi. Sein Entstehen wird dadurch erklärt, das er der siebente Sohn der Familie ist, er im Mutterleib vom Blick eines Vampirs getroffen wurde, mit Eihaut geboren wurde, ledig geblieben ist oder Selbstmord beging... Sie attackieren ihre Opfer gerne in Gruppen. Getötet werden können sie, indem man ihnen Knoblauch in den Mund legt oder ihr Herz heraus schneidet. Von Strigois hieß es, sie hätten 2 Herzen, rote Haare und blaue Augen. Um die Verwandlung in einen Strigoi zu verhindern, steckte man 9 Spindeln auf das Grab, stach dem Toten eine Sichel durch das Herz und achte darauf, das die bei der Beerdigung verwendeten Stricke nicht in den Besitz eines Hexenmeisters gelangten. (Cyrne)
Sukkubus (Lat. Darunterliege) ist eine weniger bekannte europäischen Vampirart. Ihr Weg, sich zu ernähren, ist Sex mit dem Opfer zu haben, bei dem dieses erschöpft wird und die Sukkubus sich von den dabei frei gesetzten Energien ernährt. Sie können ein Haus unaufgefordert betreten und die Gestalt von dem Opfer bekannten Personen annehmen. Oft besuchen sie das selbe Opfer mehrmals, wobei dieses die Besuche als Träume erlebt. Die männliche Version des Sukkubus ist der Inkubus. Auch unter Lidéric bekannt. (Cyrne)
Die Sukujan hat ihren Ursprung in Trinidad. Kommt des Nachts an die Tür und möchte sich Salz oder Streichhölzer borgen. Bekommt sie worum sie bittet hat sie Macht über ihr Opfer und kann ihm des Nachts das Blut aussaugen. Wird ein Kreuz ins Fenster eines Hauses gestellt kann die Sukujan diese Macht allerdings nicht erhalten. (Cyrne)
Swawmx ist eine Vampirgottheit die lange Zeit in Burma angebetet wurde. (Cyrne)


Talamaur ist ein Vampir von dem auf den Neuen Hebriden berichtet wird. Talamaurs machen sich die noch nicht begrabenen Toten zum nutzen, senden ihre eigene böse Seele zu ihnen und verwenden deren noch vorhandene restliche Lebensessenz, um anderen lebenden Schaden zuzufügen. Auch Kranke fallen ihnen hin und wieder zum Opfer und werden von ihnen besessen. Wird jemand verdächtigt, besessen zu sein, muß er solange beißenden Qualm von brennenden Blättern einatmen, bis er die Namen seiner dienstbaren Geister und seiner potentiellen Opfer heraus gibt.
Eine andere Art der Talamaur kann mit der Geisterwelt kommunizieren, und einer dieser Geister zu seinem Diener machen um ihn dann unter die Lebenden zu schicken. (Cyrne)
Tlaciques sind Vampir-Hexen die bei den Nahuatl Ureinwohnern von Mexiko bekannt sind. sie können sich ein einen flammenden Ball verwandeln oder auch in einen Truthahn. Mit diesem Aussehen können sie ihre Opfer überfallen ohne Aufmerksamkeit zu erregen. (Cyrne)


Ubour ist eine Bulgarische Vampirart die entsteht, wenn jemand durch Gewalteinfluss stirbt und seine Seele sich weigert den Körper zu verlassen. Der Leichnam bleibt begraben für 40 Tage und steht dann wieder auf um Unheil zu verrichten. Der Ubour trinkt nur dann das Blut von Menschen wenn seine anderen Nahrungsquellen erschöpft sind, was sehr selten vorkommt. Vom Ubour wird erzählt, das er bei seinen Bewegungen funken erzeugt. (Cyrne)
Upierczi sind polnische und russische Vampire die auch Viesczy oder Upier heißen. Sie haben einen Stachel unter ihrer Zunge anstelle von Reisszähnen. Von den Upierczi wird erzählt das sie sogar im Blut ihrer Opfer schlafen. Sie sind aktiv von Mittags bis zur Mitternachtsstunde und können nur durch verbrennen zerstört werden. Beim verbrennen, bricht ihr Körper auf und gibt hunderte kleiner, ekliger Tierchen frei. Wenn auch nur eins davon entflieht, entflieht damit auch der Geist des Upierczi und er wird zurückkehren um Rache zu üben. (Cyrne)
Ustrel sind bulgarische Vampire die nur das Blut von Rindern trinken. Sie sind die Geister von kürzlich verstorbenen ungetauften Kindern. (Cyrne)
Utukku summerisch "udug", babylonische Vampirgeister die manchmal auch den Dämonen zugeschrieben werden. Sie ähneln den Etemmus, sind aber nicht ganz so bösartig. Sie sind der Geist einer kürzlich verstorbenen Person der aus dem Grab wieder auferstanden sind. (Cyrne)


Vampir <> Vampyr "Vampyr" ist die ältere Schreibweise der beiden Variationen und war hauptsächlich im 18ten und 19ten Jahrhundert gebräuchlich. Deshalb verwendet man "Vampyr", wenn man über Leute, welche wirklich der Szene oder dem Lebensstil folgen spricht. Der "Vampir" wird hauptsächlich in Hollywood, Mystik oder Fiktion dargestellt. - (Sanguinarium)
Vampire: the Masquerade Ein Rollenspiel von Mark Rein-Hagen entwickelt und unter White Wolf in den frühen 1990gern herausgegeben. V:tM portraitiert eine dunkle, Gothic-Punk Welt, in welcher Vampire die menschliche Gesellschaft aus dem Schatten regieren und ist von den Büchern Anne Rices, der wachsenden Faszination von den Vampiren und der populärer werdenden Gothic-Kultur inspiriert. Die fiktionalen Vampire sind in Typen (Clans) nach characteristischen Stärken und Schwächen geteilt. (...) White Wolf's V:tM wurde sehr beliebt und es gab sogar eine eigene, kurzlebige TV-Serie Kindred: the Embraced. (...)
In der Vampyregesellschaft sind die Meinungen über V:tM sehr geteilt. Pro: V:tM ist nützlich, auch Uneingeweihte zu sensibilisieren und führte das Bild des Vampires erreichbar in die Gesellschaft ein. Das macht es für Strigoi Vii einfacher, die Welt zu akzeptieren und auch von dieser Welt akzeptiert zu werden, sprich, nach draußen zu treten. Contra: Es scheint so, dass V:tM hat einiges in der Gesellschaft durcheinander gebracht, denn die dargestellten Vampire sind eindeutig Fiktion. Das größte "Anti"-Argument entwickelte sich daraus, dass dieses RPG etwas nahm, was für einen kleinen Teil der Bevölkerung real wirkte und es auf den Status eines Fantasy- RPGs herabsetzte.
Einige Vampyre identifizieren sich mit den Vampirclans und der Terminologie, welche von White Wolf entwickelt wurde(n). Als man noch keine einheitliche Grundfeste, oder einen allgemeinen Jargon der Gesellschaft besaß, stellte sich das White-Wolf-Vokabular als besonders nützlich heraus, um über größere geographische Entfernungen hinweg über dieselben Erfahrungen zu sprechen. Über die Jahre hat sich jedoch eine Spannung zwischen Rollenspielvampiren und Strigoi Vii gebildet. Im allgemeinen sagt man den RPGern nach, sie sähen Vampire als eine Chance, sich aufzustylen und etwas zu werden, was sie nicht sind. Es ist wichtig für sie, zwischen ihrem Fassadenspiel und ihrem wirklichen Leben zu unterscheiden. Dadurch wird gesagt, dass Rollenspieler auf Vampyre herabschauen und sie als verblendete Wesen abwerten. Auf vielen Sanguinarium-seiten sieht man Schilder wie "No RPGr's" und "No V:tM" um auszudrücken, dass es sich um Foren / Portale wirklicher Vampyre handelt. (...)Anmerkung: Aber auch anders herum gibt es Vorurteile und Abwertungen, denn Spiel bleibt Spiel und Realität Wirklichkeit. Dies sollte jedoch keine der beiden Seiten verwechseln, was ja eine der Hauptursachen des kleinen Konflikts bildet. Manchmal geraten aber auch selbsternannte Strigoi Vii in einen Konflikt, wenn sie sich mit einem indirekten Spiegelbild konfrontiert sehen. Denn auch unter den "wirklichen Vampyren" gibt es Individuen, welche diesen Lebensstil zur Provokation oder reinen Orientierung annehmen. In Clessidra sind Rollenspieler genauso willkommen, wie jeder andere auch, der sich intensiv mit dem Thema des "gelebten Vampyrismus'" auseinander setzen möchte.
Varacolaci sind romanische Vampire die zu den mächtigsten Untoten gezählt werden. Es wird von ihnen behauptet das sie sowohl eine Sonnen- wie auch eine Mondfinsternis hervorrufen können. Sie treten als bleiche Personen mit trockener Haut auf. Sie können auf einem Astralen Faden reisen, so weit wie sie wollen oder soweit wie der Faden reicht. (Cyrne)
Vlokoslak sind serbische Vampire die auch Mulos genannt werden. Sie erscheinen normalerweise als weiß gekleidete Personen. Sie sind Tag und Nacht aktiv und können die Form von Pferden und Schafen annehmen. Sie trinken das Blut ihrer Opfer und verzehren sie anschliessend. Getötet werden können sie durch das abschneiden der Zehen oder durch einen Nagel der durch den Nacken geschlagen werden muß. Auch Mulo genannt. (Cyrne)
Volkodlak sind eine Vampir Spezies die in Slowenien vorkommt und mit Werwolf Legenden in Verbindung gebracht werden können. (Cyrne)
Vourdalak sind russische Vampire die in der russischen Folklore als wunderschöne aber sehr böse junge Frauen beschrieben werden. (Cyrne)

Wannabe Slang und vom Englischen 'Wants to be' abgeleitet. Abwertender Begriff für jemanden, der aufgrund von völlig unrealistischen Erwartungen ein Vampyr werden möchte. Viele Wannabes haben eine romantisierte Vision von Vampirismus und glauben, es würde irgendwie ihr Leben verbessern, interessanter gestalten oder sie mit irgendwelchen Kräften versehen. Viele übersehen dabei die praktische Seite: Man ändert seinen Lebensstil, muss Energiequellen und / oder Donneure finden und meist noch einem Job nachgehen und die Vampyrnatur mit dem täglichen Leben im Einklang halten. - (SA: Wannabe)
Weißer Schwan, der - Jemand, der den Lebensstil der Vampyre nicht toleriert und der gesamten Szene zweifelnd gegenüber steht. Weiße Schwäne sind ebenfalls zum größten Teil in der Gothic-szene oder Fetisch-szene zu finden, was sie ironischerweise oft mit den von ihnen abgelehnten Vampyren in Verbindung bringt. (SA: White Swan)

Wodu(Voodoo) ist ein Geheimkult auf Haiti, mit römisch katholischen Ansichten durchsetzt. Die von ihnen geschaffenen Zombies werden von einigen Vampirologen als eine Abart der Vampire anerkannt. (Cyrne)
Wrukolaka (Vrykolaka) ist die bekannteste Vampirspezies in Griechenland, auf den Ägäischen Inseln und in Bulgarien. Das Wort Wrukolaka bedeutet in seiner ursprünglichen Form eigentlich Werwolf. Zu den normalen Ursprüngen, die zur Entstehung eines Vampirs führen, zählen die Griechen noch den Verzehr eines von Wölfen gerissenen Schafes. Je länger ein Wrukolaka umgeht, desto mächtiger und anziehender wird er. Es wird immer schwerer ihn zu töten. Um ihn überhaupt zu töten muß er geköpft und verbrannt werden oder gepfählt werden. Nutzt all das nichts, muß man ihn auf einer einsamen Insel aussetzen. Ist ein Wrukolaka vernichtet worden, so sterben mit ihm auch alle seine geschaffenen Untoten. Siehe Kathakano


Xanastasians Ein Orden in der Vampyre gesellschaft, der an den außerirdischen Ursprung von Vampyren glaubt. Der Orden von Xanastasias geht davon aus, dass diese Wesen von ihrer Welt geflohen / verstoßen worden sind und auf der Erde Unterschlupf suchen. Die Vampyrische Kondition wird als direkte Vererbung der außerirdischen Natur dieser Wesen verstanden. - (SA: Xanastasians)




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